Gesundheitspolitik

Impfung gegen Schweinegrippe / H1N1 oder nicht?

by_Ernst-Rose_pixelio.de

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In letzter Zeit werden wir immer häufiger gefragt, ob eine Impfung gegen die Schweinegrippe / H1N1 Grippe notwendig, sinnvoll, empfehlenswert ist.

Ehrliche Antwort: Wir wissen es auch nicht.

Es bleibt bei allen Informationen das Gefühl, nicht richtig und nicht umfassend informiert zu sein. Zu widersprüchlich sind die Aussagen.

Wir fühlen uns, als ob wir in einem undurchsichtigen Spiel, dessen Regeln wir nicht kennen und nicht wissen, wer in diesem Spiel mit welcher Strategie spiel, hin- und hergeschoben.

Warum die Eile bei der Bestellung der Impfstoffe, die gar nicht richtig erprobt sind? Warum hat die Bundesregierung andere Impfstoffe für sich und die Bundeswehr? Warum darf zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung nur so eingeschränkt getestet werden? Hilft nun Tamiflu oder nicht? Warum wurde es sonst für hunderte von Millionen Euro eingelagert? Was soll der Aktionismus mit Schließung von Schulen und Kindergärten; soll damit wirklich eine Epidemie aufgehalten werden?

Wir werden weiter sorgfältig die Entwicklung der Grippe und mögliche Impfkomplikationen beobachten und weiter unseren Kenntnissen entsprechend informieren.

In jedem Fall gibt es aber sinnvolle und eprobte naturheilkundliche Therapiekonzepte zur Behandlung von viralen Infekten.

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Hausarzt oder Halbe – Dauerwelle

Eigentlich wollte ich nie meine Patienten mit Problemen belästigen, die meine Abrechnungen mit den Krankenkassen anbetrifft. Aber mittlerweile ist die Honorierung unserer Tätigkeit so lächerliche gering, dass die Existenz der ambulanten Versorgung gefährdet ist. Wir Hausärzte in NRW erhalten für die Betreuung unserer Patienten über ein Quartal maximal 32,- Euro. Hiervon werden alles unsere Kosten bezahlt. Die Miete, Strom, Gas, Wasser, unsere Arzthelferinnen, der Steuerberater, das Verbandsmaterial, Medikamente, die wir in unserer Praxis verabreichen. Und schließlich haben wir auch Familien, die leben wollen. Stellen Sie sich das einmal vor, für gerade 10 Euro im Monat sollen wir an fünf Tagen rund um die Uhr erreichbar sein, EKGs schreiben, bettlägerige Patienten im Heim oder zu Hause besuchen, chronisch Kranke Patienten mehrmals im Quartal untersuchen, behandeln, beraten. Wenn Sie Sorgen und Probleme haben, versuchen wir in einem angemessenem Rahmen für Sie als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Für 10 Euro “Flatrate” im Monat. Ein Hausbesuch wird mit ca. 15 Euro vergütet, aber nur dann, wenn 30 Euro pro Quartal nicht verbraucht sind, sonst gibt es nichts dafür. Haben Sie als Versicherte, die viel Geld für Ihre Krankenkassen zahlen, nicht auch das Recht, dass Ihr Hausarzt so bezahlt wird, dass Sie ein nicht gestresste Arzthelferin antreffen, dass die Geräte auf dem aktuellem technischen Stand sind, dass Ihr Hausarzt genügend Zeit für Sie aufbringen kann, und dass er die Hausbesuche zumindest so bezahlt bekommt, wie der Klempner, der Elektriker oder der Schlüsseldienst, der zu Ihnen nach Hause kommt? Halten sie den Preis für eine halbe Dauerwelle pro Quartal (drei Monate) als Honorar für angemessen oder doch eher die 85,- die der Hausärzteverband von den Krankenkassen einfordert. Schauen Sie sich die Büros der Versicherungen an (z.B. das neue Gebäude der BKK-aktiv an der Unistrasse) und vergleichen sie die 30,- Euro der Leistungserbringer damit. Was ist Ihnen eine wohnortnahe Versorgung und eine ganzheitlich-umfassende Hausarzt Medizin wert?

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